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Die Götter
Die Götter

Dorlónien ist ein Land, das seit jeher stark von den göttlichen Kräften geformt wurde und in dem der Glaube an die Götter ständig präsent ist. Jeder Dorlónier wird an alle Götter des dorlónischen Pantheons glauben und sicher in den jeweiligen Lebenssituationen auch diejenige Gottheit, die in der Situation am besten zu helfen vermag, anbeten. Doch haben viele Gläubige auch eine Gottheit, die sie im alltäglichen Leben an erster Stelle um Hilfe und Beistand anrufen.

Als "Kinder der Sonne" bezeichnet man die großen Vier:
Leylinda, die Göttin der Schöpfung und der Fruchtbarkeit, der Gastfreundschaft und der Ehe, der Landwirtschaft und der Heilung
Taphanor, der Gott der göttergefälligen Ordnung und der Herrschaft, der Ehre und der Tapferkeit, der Runen und der Weissagung
Vashanka, der Gott des Todes und der Schlachten, des Blutes und der Leidenschaft, des Schutzes und des Rechts
Ceome, der Göttin des Wissens und der Gemeinschaft, der Kultur und der Kunst, des Handwerks und der Magie

Wagœdir, der im Meer lebende Sohn Vashankas und Ceomes, wird meist nur an der Küste und von Seefahrern angerufen, zuweilen auch von Händlern.

Es ist nicht allein der Glaube, der die Dorlónier so treu zu den Göttern stehen lässt, denn es ist das Wissen um ihre Existenz. Eine Existenz, die sie schon mehr als einmal durch ihr persönliches Eingreifen in die Geschicke der Welt bewiesen haben. So sind die Götter und ihre Gebote eines der wichtigsten Grundlagen für das Leben und das Handeln eines Dorlóniers.

© Text: LandesOrga | Foto: H.Henkel / Pixelio