Wissenswertes
Drago von Rabenau wurde in der Grafschaft Rabenau, nahe Blankenstein, als jüngster Sohn des Hauptmannes Elric von Rabenau geboren. Genau wie seine beiden älteren Brüder Jakon und Soran zog es ihn zum Kriegerhandwerk. Er absolvierte eine Kriegerausbildung bei der Stadtgarde von Blankenburg. Nachdem sein ältester Bruder Jakon nach dem Tode des Vaters dessen Erbe angetreten und Titel geerbt hatte, stand Drago nicht der Sinn nach dem wenig aufregenden Garnisonsdienst. Schon seit langem zog es ihn in die Ferne, um jene Abenteuer zu erleben, von denen die alten Kriegerveteranen in den Tavernen stets berichtet hatten. So machte er sich auf den Weg, um Ruhm, Ehre und sein eigenes Glück zu finden.
An der Grenze des Königreiches waren seine Ersparnisse bereits aufgebraucht, und er war gezwungen, im Auftrag des Städtebundes Räuber zu jagen. Bei der Belagerung der kleinen Stadt Zeldohr durch die Räuberhorde des Marodeurs Stratophanos konnte Drago umfangreiche Kampferfahrung sammeln, als es ihm gelang, in kürzester Zeit mit den wenigen Stadtwachen und einer kleinen Bürgerwehr die Stadt zu verteidigen. Bei diesem Angriff wäre er beinahe dem Pfeil eines Räubers zum Opfer gefallen, doch wie durch ein Wunder prallte der Pfeil von der flachen Seite von Dragos Schwert ab, ohne ihn zu verletzten. Da Drago vor dem Kampf zu Zei gebetet hatte, hielt er dies für ein gutes Omen des Gottes. Er lobpreiste Zei und wurde fortan zu einem tiefgläubigen Anhänger des Gottes. Als Drago einige Zeit später bei einem Scharmützel auf die reisenden Abenteurer Erion, Antaris, Falk, Mendalis und Parn traf und mit ihnen gemeinsam gegen das Böse focht, war er so beeindruckt von der tiefen Freundschaft und Treue dieser Gefährten, dass er beschloss, sich der Gruppe anzuschließen. Seitdem begleitet er sie auf ihren Reisen und kämpft für das Gute.
Jüngst hat Drago sich den Recken Dorlóniens angeschlossen. Ihm wurde die Ehre zuteil, als Waibel der Löwengarde Dorlóniens beitreten zu dürfen. Dort versieht er derzeit seinen Dienst als Leibwache des Landesherrn Lord Nurbicon ika Rastan, zusammen mit seinem alten Freund Falk von Liegerfeld. In der Gesellschaft der kampf- und trinkfreudigen Dorlónier fühlt sich Drago gut aufgehoben und hat zahlreiche neue Freundschaften geschlossen, die seine Verbundenheit zu seiner neuen Wahlheimat noch weiter bestärkt haben.
Drago ist ein verantwortungsvoller und gewissenhafter Mann. Er ist von einem tiefen Glauben an Zei und einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn beseelt. Er ist mutig und tapfer und vertritt den Glauben Zeis. Dabei ist er jedoch sehr tolerant. Obwohl er Krieger ist, versucht er unnötiges Blutvergießen zu vermeiden. Das Schicksal seiner Gefährten liegt ihm sehr am Herzen. Für sie würde er durchs Feuer gehen. Fremden gegenüber ist er meist misstrauisch aber freundlich. Er steht stets zu seinem Wort. Dragos persönliches Ziel ist es, einen eigenen Adelstitel, oder ein eigenes Kommando zu führen und eines Tages ein eigenes Lehnsgebiet zu erhalten. |