| Die Gebote der Götter |
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![]() Wer die Gebote der Götter achtet und nach ihnen sein Leben ausrichtet, wird immer auf dem geraden und richtigen Weg bleiben - dem Weg, der zum Licht führt und das Zwielicht meidet. Die Gebote zeigen, welch einen Schatz an Weisheiten die Götter den freien Völkern gegeben haben. Gehorche und vertraue den Göttern immerdar. Wer sein Leben sinnvoll gestalten und im Licht schreiten will, muss vor allem und immerdar die Götter über all sein Tun stellen. Wer sie missachtet, verachtet auch das Leben und stärkt die Mächte des Zwielichts. Verlass Dich nicht auf Deinen Verstand allein, sondern setze Dein Vertrauen ungeteilt auf die Götter. Sie werden Dir den rechten Weg zeigen, so Du ihnen gehorchst und ihrem Rat vertraust. So bleibe allem Unrecht und den Mächten des Zwielichts fern. Sei treu zu den Göttergefälligen und stehe in brüderlicher Liebe zu ihnen. Treue und Liebe zu allen anderen, die den Geboten der Göttern folgen, in welcher Art und unter welcher Fahne auch immer, sollen bei niemandem fehlen. Schmücke Dich damit wie mit einem Schmuckstück, und Du wirst Beifall finden und Liebe wecken bei den Göttern und unter den Angehörigen der freien Völker. Mutig und ohne Angst sei jeder, der fest im Glauben ist. Lasse Dich stets vom Glauben und vom Mut leiten, trenne Dich nie von ihnen. Durch sie gehst Du den Weg des Lichts und stolperst nicht über die Fallstricke und Versuchungen des Zwielichts. Abends legst Du Dich ohne Angst ins Bett, und Katastrophen brauchst Du nicht zu fürchten, denn die Götter sind Dein sicherer Schutz. Hilfe und Beistand gewähre jedem Göttergefälligen. So ein Göttergefälliger Hilfe und Beistand braucht und Du ihm helfen kannst, weigere Dich nicht, ihm diese angedeihen zu lassen. Wenn Du ihm sofort helfen kannst, dann sage ihm nicht, er solle morgen wiederkommen. Streite Dich nicht grundlos mit einem, der dem Pfad der Götter folgt und Dir nichts getan hat. Verfalle nicht den Versuchungen des Zwielichts. Beneide keine Anhänger des Zwielichts um seine Erfolge und seine Macht, auf dass Du ihn nicht zum Vorbild nehmest. Die Götter verabscheuen jene, die sich von ihnen abwenden, und auf ihren Häusern liegt ein ewiger Fluch. Wer den Göttern folgt, gewinnt Ehre, aber die Verfemten ernten nichts als Schande. Denn wenn der Sturm vorüber ist, ist der Unheilstifter nicht mehr da, aber wer nach den Göttern fragt, steht unerschütterlich auf festem Grund. Sei wahrhaftig in Deinem Reden und Handeln. Was einer sagt, der den Geboten der Götter folgt, ist wertvoll wie reinstes Gold. Was hingegen einer denkt, der die Götter missachtet, ist wertlos wie ein Stück Stein, das in Deiner Hand zerbröckelt. Vertraue auf die Worte des wahren Gläubigen, denn sie sind wie der Fels, auf den man vertrauensvoll sein Haus bauen kann. Sei dieser Fels, dessen Worte Gewicht haben und das Fundament bilden für die Gemeinschaft der Gläubigen. Ehre die Ahnen und ihr Andenken. Die Ahnen und Altvorderen sind es, denen Du Dein Leben verdankst. Sie sind Deine Schöpfer und die Schöpfer der Welt und der Gemeinschaft, in der Du Dich bewegst. Ihnen gebührt Dein Respekt, wie auch Du später den Respekt jener verspüren wirst, die nach Dir kommen. Das Zwielicht entehrt sie und ihre Taten auf mannigfaltige Art, aber der Rechtgläubige weiß um ihre glorreichen Taten. © Text: Hagen Hoppe | Foto: Multipla / Pixelio
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