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Falk von Liegerfeld PDF Drucken E-Mail
Falk von Liegerfeld
Titel / Rang / Funktion   Leutnant
Einheit / Zuordnung Löwengarde
Rasse Mensch
Profession Krieger
Lernschiene kampfbegabt
Geburt 20 v.NO
Herkunft  
Wohnort Palast, Reichshauptstadt Amhas
Zitat  
Spieler Torsten Becker
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Wissenswertes

Mein Leben begann in geordneten Verhältnissen hinter den dicken Mauern einer der großen Städte der Mittellande. Meine Eltern, einfache Leute aus der Stadt, verdienten redlich ihr Geld. Mein Vater diente in der Stadtwache, während meine Mutter eine Priesterin des Gottes Zei im hiesigen Tempel war.

Im Alter von 5 Jahren jedoch sollte mich ein schwerer Schlag des Schicksals ereilen. Eine Horde Räuber griff die Stadt an; sie mordeten, brandschatzten, schändeten und raubten die Stadt aus. Erst als die komplette Stadtwache zusammengezogen ward, konnte der Angriff zurückgeschlagen werden. Mein Vater starb noch in der selben Nacht, einer der Räuber erwischte ihn mit einem Säbelhieb, und meine geliebte Mutter starb auch bei diesem Angriff, als sie versuchte eine andere Frau zu schützen. Ich war zu diesem Zeitpunkt bei meinem Onkel Garol, der einige Tagesreisen entfernt ein Anwesen hatte. Ich habe geträumt, dass meine Mutter zu mir spräche und sagte, dass Zei von nun an auf mich achten würde, denn dies sei die letzte Bitte seiner Dienerin gewesen. Am nächsten Morgen fürchtete ich sehr um meiner Eltern Leben, und viele Tränen weinte ich zwei Tage später, als meine Befürchtung blutige Gewissheit wurde. Doch schien sich der Herr des Lichtes wirklich meiner angenommen zu haben, denn von jenem Tage an sollte jeder Kratzer, jeder Schnitt bereits nach einer Nacht von mir genommen sein.

Meines Vaters Bruders nahm mich notgedrungen zu sich. Wir verbrachten viele glückliche Jahre miteinander, und ich lernte viel von ihm. Er war es, der mir den Umgang mit den Schwertern beibrachte und mich in den Lehren Zeis unterrichtete. Als ich alt genug war, übergab er mir das Schwert meines Vaters. Er sagte, dass dies das Schwert "Anima'Zei" (der Atem Zei) sei und dass mein Vater und seine Vorväter es getragen haben. Doch das Schicksal wollte mich zum zweiten Mal zeichnen. Als ich ein junger Mann war, fuhren Onkel Garol und ich in seiner Kutsche durch den Wald, als wir überfallen wurden. Wir kämpften tapfer, aber als immer mehr aus den Gebüschen flossen, entschlossen wir uns zum Rückzug. Wir kämpften uns bis zu den Pferden der Kutsche, schlugen sie los und ritten davon. Ein Pfeil traf meinen Onkel, und er starb wenige Stunden später an seinen Verletzungen. Bevor er starb, übergab er mir einen weiteres Schwert - sein Schwert! Er konnte mir nur noch den Namen des Schwertes sagen, es heißt "Dolorosus", dann starb er. Ich dachte mir nichts dabei, dass Schwerter Namen haben, wahrscheinlich eine Art Affinität, die ein Krieger zu seiner Waffe entwickelt.

Ich nahm die zwei Schwerter meiner Ahnen, nahm Proviant, schnallte mir meine Rüstung um, verlies das Lehen meines Onkels und zog los, meinen Vater, meine Mutter und meinen Onkel zu rächen. Ich schwor bei dem Grab meiner Ahnen, dass ich nicht eher ruhen noch rasten würde, bis diese Räuberbande zur Strecke gebracht ist. Einige Wochen später gelang es mir, einen der Räuber gefangen zu nehmen, er verriet mir nach einigem Hin und Her, wo die Räuber sich versteckten. In meinem Hass tötete ich den Mann, den ich mit dem Tod meiner Lieben in Verbindung brachte. Mit dem letzten Geld warb ich einige Söldner an und machte mich auf die Suche nach dem Lager, aber sie waren weg. Auf der Jagd nach den Räubern, die mir diese Schicksalsschläge angetan hatten, durchreiste ich die Mittellande. Ich suchte in allen Teilen des Landes nach ihnen. Nicht selten musste ich mir mein Essen als Söldner verdienen und hatte dabei Gelegenheit, Räuber und Wegelagerer zu töten und andere Bedrohungen für rechtschaffende Menschen auszumerzen.

Vor ca. 2 Jahren begab es sich, dass ich nach einer erledigten Aufgabe in einer kleinen Stadt Halt machte und dort in der hiesigen Taverne einkehrte. Ich bestellte mir etwas zu essen und etwas zu trinken und sann über mein Leben nach. Seit nunmehr anderthalb Jahren jagte ich Räuber und Diebe, seit anderthalb Jahren hatte ich nicht mehr zu Zei gebetet. Ich war der Meinung, dass Zei den Tod meiner Ahnen hätte verhindern müssen, vor allem, weil sie alle streng gläubig waren. An einem der Tische fiel mir eine Gruppe Abenteurer auf, drei Männer und eine Frau. Die Frau hatte seltsame Zeichen im Gesicht und spitze Ohren, "Eine Elfe!" schoss es mir durch den Kopf. Ich hatte schon mal Elfen getroffen, aber dass sie in die Stadt kommen, war mir neu. Einer der Männer trug eine blaue Kutte, neben sich stand ein Kampfstab. Er hatte rote Haare und war groß gewachsen, ich tippte auf einen magisch begabten Menschen. Die anderen zwei waren anscheinend Krieger. Der eine war ein echter Hüne, nicht wirklich breit aber sehr groß gewachsen, er trug einen Brustpanzer und war mit Schild und Schwert bewaffnet. Eigentlich war der Anblick einer solchen Gruppe nichts Neues für mich, wenn da nicht der letzte der Vier gewesen wäre. Ein Mann mit braunen Haaren, ungerüstet und von ähnlicher Statur wie ich selber. Was ihn so interessant machte, war die Tatsache, dass er das Zeichen Zeis um seinen Hals trug. Ich hatte schon lange niemanden mehr mit diesem Zeichen gesehen. Als der Abend sich dem Ende neigte, saß nur noch der Zei-Gläubige an dem Tisch in meiner Nähe. Ich stand auf und begrüßte ihn wie es der Brauch der Zei-Gläubigen war. Er erwiderte meinen Gruß und bot mir einen Platz an seinem Tisch an. Sein Name war Erion. Wir redeten an diesem Tage noch lange, er erinnerte mich an die Werte, die meine Mutter vertreten hatte, mein Vater beschützt hatte und mein Onkel mich gelehrt hatte. Er erinnerte mich daran, dass ich nicht mehr auf dem rechten Weg war, und er bot mir an mir zu helfen, diesen wieder zu finden. Ich willigte ein, mich der Gruppe anzuschließen, ich hoffte, so von meinem Weg der Rache abzukommen und den Weg wieder zurück zu Zei zu finden.

Am nächsten Tag brachen wir auf, um an einer Zusammenkunft über den Verbleib eines mächtigen Artefaktes teilzunehmen. Das Böse wollte sich dessen bemächtigen und damit die Welt ins Chaos stürzen. Auf dem Weg dorthin lernte ich auch die Weggefährten Erions kennen. Der Magier hieß Mendalis, ein lustiger Geselle, mit dem es immer Zeit war, einen guten Tropfen zu genießen. Antaris war der Name der Elfe, sie erklärte mir viel über die Natur und Kreislauf des Lebens. Der letzte war Drago, ein Krieger und Schüler von Erion. Ein freundlicher Geselle, der immer ein aufmunterndes Wort parat hatte. Die nächsten eindreiviertel Jahre reiste ich mit den Vieren von Abenteuer zu Abenteuer, unterwegs unterrichtete mich Erion in vielerlei Hinsicht, aber vor allem gab er mir meinen Glauben an Zei wieder. Letzten Winter trennten sich unsere Wege, ich ging zurück in das Lehen meines Onkels, ich wollte die Wintermonate dort verbringen.
Im Frühling machte ich mich auf den Weg nach Pahia, dort sollte ich Erion und die anderen wiedertreffen. Vor meiner Abreise kam ein Bote aus der Wenzinger Hauptstadt, der mir eine Botschaft überreichte. Dieser nach ging das Lehen meines Onkel wieder in den Besitz Wenzingens über, man verweigerte mir meine Ansprüche, das Erbe meiner Ahnen anzutreten, da mein Vater damals auf seinen Adelstitel und auf das Lehen verzichtet habe. Bürokratie! In Pahia angekommen, ereigneten sich komische Begebenheiten. Einerseits wurden wir von anscheinend Untoten angegriffen, die aber nur durch ihren Erzfeind verwundet werden konnten. Mein Erzfeind war der Hauptmann der Räuber, die meine Eltern dahingeschlachtet haben. In einem Kampf auf Leben und Tod rächte ich meine Eltern und pries Zei, dass er mir bei meiner verdienten Rache die Hand führte.
 
Doch was nun? Ich habe das Lehen meiner Ahnen verloren. Der Mörder meiner Eltern ist durch meine Hand gestorben, nach so langer Zeit konnte ich mein Ziel doch noch erreichen. Was sollte nun der Sinn meines Lebens sein? Ritter Mathras Curak, ein bekannter Ritter aus Dorlónien, erzählte mir einst, dass Lord Nurbikon ika Rastan ein gerechter Mann und ein guter Herrscher sei. Er suche immer gute Leute, die sich in seinen Dienst stellen wollen. Anfangs konnte ich mich nicht damit anfreunden, in ein fremdes Land zu gehen und einem Herrscher zu dienen. Doch Ritter Mathras erzählte mir die Geschichte des Landes, und vor allem erzählte er mir, dass diejenigen, die dem Lord gut dienen und in seiner Gunst steigen, in den Adelsstand erhoben werden können. Ich entschied mich, ein letztes Mal zum Grab meiner Eltern und meines Onkels zu reisen, dort übergab ich die Schwerter meiner Ahnen und die Rüstung meines Onkels dem Familiengrab. Damit endete eine blutige Rache, die Schwerter, die aus Rache geführt worden waren, sollten nun über meine Ahnen wachen.

Danach machte ich mich auf den Weg nach Dorlónien, um den Lord meine Aufwartung zu machen. Ich werde meinen Titel durch Taten zurückgewinnen. So begab ich mich nach Amhas, der Hauptstadt von Dorlónien. Lord Nurbicon ika Rastan machte mich zu einem Löwengardisten in seiner Leibwache. Mein kommandierender Offizier ist Ritter Gaboar van Og. Nach kurzer Zeit wurde ich Waibel der Löwengarde und Gaboar war mehr als mein Vorgesetzter, er wurde mein Freund. Nun versehe ich meinen Dienst als Waibel der dorlónischen Löwengarde.
 
DORLÓNIZ DA VIKEN VIKEN!