Leif Halriksson PDF Drucken E-Mail
Leif Halriksson
Titel / Rang / Funktion   
Korporal
Einheit / Zuordnung Herrnheiner Bogenschützen
Rasse Mensch
Lernschiene kampfbegabt
Geburt 23 v.NO
Herkunft Wosna
Wohnort Burg Herrnhein, Rittermark Herrnhein
Zitat "Wer laufen kann, ist klar im Vorteil."
Spieler Volker Hanf
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Wissenswertes

90 nach Herrnheins Souveränität (23 v.NO)
Leif wird als einziges Kind von Knůd und Maren Halriksson in Wosna geboren.
Der städtischen Mittelschicht angehörend, besitzt die Familie ein kleines Fachwerkhaus mit angeschlossener Lederwerkstatt mitten im Handwerkerviertel von Wosna. Knůd gehört als Meister der Sattlerzunft an und übt in seiner Werkstatt den Beruf des Säcklers aus, während sich seine Frau Maren um Auftragsannahme und Verkauf kümmert.
Sehr zu beider Freude zeigt Leif schon früh ein gewisses Interesse und handwerkliches Geschick in der Bearbeitung von grobem Leder.
 
104 nach Herrnheins Souveränität (9 v.NO)
Mit Erreichen der Adoleszenz wird Leif Mitglied der Sattlerzunft und beginnt eine Ausbildung in der Werkstatt seines Vaters. Die Geschäftsfortführung über den Tod der Eltern hinaus scheint gesichert. Zur Zunfttracht gehört Leifs Ohrring, den eines Tages der Bestatter als Entgelt erhalten wird.

106 nach Herrnheins Souveränität (7 v.NO)
Am Ende seiner Lehrzeit legt Leif den Zunftmeistern als Gesellenstück einen Schuppenpanzer aus braunem Rüstleder vor. Nach fachmännischer Beurteilung durch die versammelten Meister bekommt er den Gesellenbrief ausgestellt.
Wie es die Zunftordnung vorschreibt, wird der frischgebackene Geselle auf Wanderjahre geschickt, um bei anderen Meistern Erfahrungen zu sammeln. Deren Arbeitszeugnisse werden in Leifs Wanderbuch niedergeschrieben, das er bei seiner Rückkehr den Meistern seiner Zunft vorzulegen hat.

107 nach Herrnheins Souveränität (6 v.NO)
Leif lernt die hübsche Anna Sørensen, Tochter eines Bogners und Pfeilschnitzers, kennen und lieben.
Von ihrem Vater, der bereits Truppen des Barons von Herrnhein ausgestattet hat, erlangt er theoretisches Wissen über den Bau von Bögen, das Flechten von Sehnen aus Hanffasern und die Herstellung von Pfeilen.

109 nach Herrnheins Souveränität (4 v.NO)
Leif beabsichtigt, Anna zu ehelichen, nachdem er – wie es die Zunftordnung vorschreibt – die Meisterwürde erlangt hat, und hält bei Annas Vater um deren Hand an. Dieser gibt der Verbindung seinen Segen, und noch im selben Jahr beginnen die Planungen für die Hochzeit.

Gleichzeitig drohen politische Auseinandersetzungen zwischen dem Baron von Herrnhein und dem Fürsten von Drudenstein zu eskalieren. Um sich gegen die aussenpolitische Bedrohung zu wappnen, ruft der Baron von Herrnhein zu den Waffen. Rekrutierungstrupps ziehen auf der Suche nach Freiwilligen durch die Baronie und kommen in Wosna auch in das Zunfthaus der Sattler, in dem Leif mit Zunftgenossen und Freunden seinen Junggesellenabschied feiert. Am Ende eines Vortrags über Ruhm und Ehre in der Truppe setzt ein begeisterter (und vor allem stark alkoholisierter) Leif seine Unterschrift in Form von drei Kreuzen unter das Stück Papier, das seinem bisherigen Leben ein abruptes Ende setzen würde.
Stark verkatert wird Leif bereits am nächsten Morgen schmerzlich bewusst, welchen Leichtsinn er begangen hat, als ein Pritschenwagen der Truppe vor dem Zunfthaus Halt macht, um ihn abzuholen. Hastig eilt Leif in sein Elternhaus und packt die nötigsten Dinge des persönlichen Bedarfs zusammen; Gelegenheit, sich von seinen Eltern oder Anna zu verabschieden, bleibt ihm nicht.
Zusammen mit anderen freiwilligen Rekruten wird er in eine Kaserne gebracht, wo er in den folgenden sechs Monaten eine militärische Grundausbildung erfährt.