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Ranur Breitensteiner PDF Drucken E-Mail
Ranur Breitensteiner
Titel / Rang / Funktion   Rekrut
Einheit / Zuordnung Frostraben
Rasse Mensch
Lernschiene kampfbegabt
Geburt 13 v.NO
Herkunft Schwefelfels, Rittermark Rabenstein
Wohnort Burg Rabenstein, Rittermark Rabenstein
Zitat "Die Sieger schreiben die Geschichte, also wir!"
Spieler Carsten Fischer
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Wissenswertes

Ranur Breitensteiner wurde als vierter Sohn eines begabten Rüstungsschmiedes im Jahre 13 v.NO in Schwefelfels geboren. Seine Mutter starb bei seiner Geburt. Seine Brüder - sieben, fünf und zwei Jahre älter als er - leben immer noch in Schwefelfels. Früh schon zeigte sich bei Ranur eine Begabung für den Kampf. Im Alter von acht Jahren begann er, sich im Schwertkampf zu üben. Auch mit dem Axtkampf machte er sich in den folgenden Jahren vertraut. Sein eigentlicher Weg war durch den Vater vorgegeben, dessen Traum es war, Ranur an der Esse zu sehen. Ranur bewies sich wohl als geschickter Schmied, doch der Kampf sollte sein Leben bestimmen.

Als er 17 war, wurde er durch einen tragischen Unfall in der Schmiede zum Waisen. Sein Vater starb, als die Schmiede fast völlig abbrannte. Nun waren die vier Brüder auf sich allein gestellt. Ansgar, sein ältester Bruder, sollte die Schmiede weiter betreiben. Ranur und seine zwei verbliebenen Brüder sollten ihm beistehen. Mit vereinten Kräften bauten sie die Schmiede wieder auf. Nach wenigen Monaten merkten die Brüder aber, dass die Einkünfte, die ihr Vater erzielt hatte, ausblieben. Ansgar beschloss, Ranur seinen Anteil der Schmiede auszubezahlen und ihn ziehen zu lassen. Ranur nahm dies dankbar an.

So vergingen weitere vier Monate, in denen Ranur ziellos durch die Mark wanderte. Geld hatte er genug - aber er war rast- und ruhelos. Eines Abends in einer kleinen Taverne las er einen Aushang: "Werde Burgwache und erhalte eine militärische Ausbildung". Das Pergament versprach freies Wohnen und freie Kost auf der Burg Rabenstein, zudem sollte man noch gute Besoldung erhalten - von neuer Kleidung ganz zu schweigen. An diesem Abend traf Ranur eine Entscheidung.

Am nächsten Tag machte er sich auf den Weg zur Burg. Von Ritter Martog Eldos hatte er schon gehört und ihn letztes Jahr in Schwefelfels aus der Ferne gesehen. Er war gespannt, ob er den Adeligen auch heute zu Gesicht bekommen würde. An der Burg angekommen, begab er sich zum diensthabenden Wächter und stellte sich vor. Der Wächter geleitete ihn zum Kommandanten der Burgwache und verschwand. Der Leutnant war mittleren Alters und sehr beleibt. Ranur war sehr nervös. Er wurde aufgenommen und begann die Ausbildung. Zwei Jahre später dufte sich Ranur nun endlich Wächter nennen. Da er noch jung war, teilte man ihn für die Nachtwache ein.

So vergingen die Jahre, und Ranur wurde es langweilig. Nichts passierte hier, und sein Geist schrie nach Abenteuer. Eines Tages fasste er sich ein Herz und berichtete dies seinem Vorgesetztem. Dieser versprach ihm, mit dem Ritter über das Problem zu reden. Eine Woche später, Ranur war gerade zur Nachtwache angetreten, rief ihn der Ritter persönlich zu sich und bot ihm an, Soldat bei den Frostraben zu werden. Ranur wusste nicht, was er sagen sollte. Er war ehrfürchtig und überrascht zugleich. Er willigte ein und leistete dem Ritter einen neuerlichen Treueschwur. Dies war die Geburtsstunde eines neuen Frostraben, und Ranur ist stolz, an der Seite seiner Landsleute innerhalb und außerhalb des Reiches zu streiten.

Dorlóniz da viken viken!!!