Wissenswertes
Die Bergkette Eisenhorn der Mark Herrnhein wird geprägt durch das Königshoch, den Herrergold und den Auersattel. Etliche Quellen entspringen hier, durch die sich eine Großzahl von Bächen bilden. Es entstanden auch Wildbäche und Gießbäche, an denen sich eine Vielzahl von Pflanzenarten ansiedelte. Die vielen Wasserläufe vereinigen sich zu einem breiten Strom, dem Herrer. Entlang des Flusses bildeten sich Dörfer und Ortschaften, teilweise wurden kleine Holzwehre gebaut, um den Wasserpegel konstant zu halten. Hier baute man die einfachste Form von Wassermühlen, deren unterschlächtige Wasserräder die Strömung des Herrer zum Antrieb nutzen. So baute Roald Magaldik mit seinem Sohn Henk an diesem Flusslauf eine Mühle, um Öle herzustellen. Doch aufgrund einer argen Krankheit starb Roald Magaldik überraschend. Henk, als einziger Nachfolger der Familie, übernahm das Mühlenanwesen. Er lernte in dem nahe gelegenen Dorf Thomberl das Mädchen Tomke kennen, welches er schon bald zur Frau nahm. Sie schenkte ihm drei Söhne Gowan, Ruark und Tinus. Die fünfköpfige Familie konnte sich durch den Ertrag des hergestellten Öls ihren Lebensunterhalt sichern. Sie führten ein hartes Leben, doch gefiel es ihnen. Gowan unterstütze, als ältester Sohn, seinen Vater beim Bewirtschaften der Mühle. Die beiden jüngeren Brüder gingen gemeinsam nach Thomberl zur Arbeit, um mit dem ersparten Einkommen ihren Wunschtraum zu erfüllen. Tinus und Ruark verfolgten den Wunsch, ihren eigenen Thomberler Bogen zu besitzen. An einem Wochentag ging Gowan mit seinen beiden Brüdern in das Dorf, um dort Geschäftliches zu erledigen. Als sie zurück zur Mühle kamen, stand ihr Zuhause in Flammen. Vermutlich haben brutale Orks die Südgrenze Herrnheins überschritten und die Mühle in Brand gesteckt. Den Brüdern gelang es, den Brand rasch zu löschen, doch waren Vater und Mutter brutal hingerichtet worden. Der Schaden an dem Anwesen ließ sich durch gemeinsame Kraft schnell wieder reparieren, doch der Verlust der Eltern war ein Schicksalsschlag, der das Leben der Brüder vollständig veränderte. Gowan, der älteste der Dreien, blieb in der Mühle und führte somit die Tradition der Familie Magaldik fort. Doch für Ruark und Tinus war dies ein schwer zu verarbeitender Schicksalsschlag, sie wollten nicht weiter auf dem Anwesen leben. Die beiden Brüder verließen die Mühle und gingen getrennte Wege. Tinus ging auf die Suche nach den Mördern, um seine Eltern zu rächen. Ruark ging auf die Reise, um das Geheimnis seines Amuletts zu enträtseln, welches er seit seiner Geburt besitzt und dessen Herkunft ihm seine Mutter Tomke mit aller Vorsicht verschwiegen hat. Dieses Geheimnis nahm sie mit sich ins Grab. Wahrscheinlich um seine Vergangenheit hinter sich zu lassen, gab er sich den Namen Thauhtopa. Zunächst trat Thauhtopa bei den Truppen Herrnheins unter Sold. Er wollte nicht nur die Kriegs- und Waffenkunst, sondern auch die der Schrift erlernen. Die bereits durch seine Kindheit geprägte Handhabung mit dem Bogen verbesserte er durch die dortige Waffenkunstausbildung. Die Truppen Herrnheins begleiten unter der Führung von Wotan den Reichsherrn Dorlóniens, Lord Nurbicon ika Rastan, auf dessen Expeditionen in ferne Länder. Deshalb musste Thauhtopa die Suche nach der Lösung des Geheimnisses seines Amuletts auf unbestimmte Zeit zurück stellen. Vielleicht werden ihm eines Tages seine Kameraden dabei helfen.... Im Mond des Falken im Jahre 10 nach Neuer Ordnung Mit seiner Lordschaft, den Frostraben, dem freien Banner und den Streitern vom Amhas sind die Herrnheiner mit ihrem Ritter, Wotan von Herrnhein, nach Mythodea gesegelt. In den Schlachten wurde Ruark Magaldik von Gaboar van Og, Ritter von Amhas, beobachtet. Dieser suchte für seine Kriegsbogenschützen einen Ausbilder und unterbreitete dem Soldat Ruark, diese Pflicht zu übernehmen. Obwohl Ruark zeitgleich durch Ritter Wotan von Herrnhein zum Waibel befördert wurde, konnte er dieses Angebot, nicht ausschlagen. Er zog nach Amhas… |